Ferienfreizeit


Ferienfreizeit allgemein

Nachdem schon einige Pfingstlager und andere große Aktionen ein voller Erfolg waren und wir gerne
noch mehr Aktionen anbieten wollten, die uns herausfordern und die uns auch sehr viel Spaß
machen, haben wir uns entschieden, auch Ferienfreizeiten zu organisieren. Die erste Freizeit 2017 hat alle Erwartungen übertroffen und auch die zweite Freizeit 2019 in Holland war ein voller Erfolg
Auf einer Ferienfreizeit sind wir 1-2 Wochen mit den Kindern unterwegs und bieten ein spannendes
und abwechslungsreiches Programm, welches bei jeder Ferienfreizeit unterschiedlich ist. 


Ferienfreizeit 2021

Im Sommer 2021 farhren wir vom 31.07. bis zum 09.08.21 auf Ferienfreizeit! Für die Anmeldung klickt hier. Auf dieser Seite werdet ihr mit der Zeit noch mehr Informationen finden!


Ferienfreizeit 2020

Nachdem schon das Pfingstlager Corona-bedingt einer teils digitalen Alternative weichen musste, haben wir uns anschließend dafür stark gemacht, die Lockerungen, die sich im Laufe des Sommers ergaben, für die Umsetzung unserer Ferienfreizeit zu nutzen und arbeiteten daher ein ausführliches Corona-Konzept aus. Eigentlich sollte es für 45 Kinder und 14 Leiter*innen über zehn Tage ins Landhaus Hohenfried nach Schleiden in der Eifel gehen, doch dies ließen die Beschränkungen noch nicht zu. Also entschieden wir uns, die große Gruppe zu halbieren und jeweils für 5 Tage 23 Kinder mitzunehmen. Die 23 Mitfahrenden wurden weiter in drei Bezugsgruppen aufgeteilt, die jeweils von zwei Leiter*innen betreut wurden. Innerhalb der Bezugsgruppen durften die Kinder ohne Mundschutz und ohne Einhaltung des Mindestabstands uneingeschränkt spielen. Zur besseren Unterscheidung der Bezugsgruppen erhielten die Kinder bei der Abfahrt aus Rheinbach eine Kopfbedeckung in ihrer Teamfarbe blau, grün oder rot. Im Bus und später auf Fluren und in Treppenhäusern, wo es zur Durchmischung der Bezugsgruppen kommen konnte, galt es dann natürlich wieder, Abstand zu halten und Masken zu tragen. Die Regeln gingen allen schnell in Fleisch und Blut über und wurden zur Freude aller zuverlässig und unproblematisch umgesetzt.
Trotz der organisatorischen Besonderheiten, trübten die Vorgaben die vorherrschende Stimmung keineswegs und so möchten wir von einigen Höhepunkten berichten:
Von Musik geweckt starteten wir jeden Morgen mit einem leckeren Frühstück mit Früchtemüsli, Brot und abwechslungsreichen Aufstrichen in den Tag. Ein sich anschließendes Warm-Up ließ auch alle die wach werden, die es bis dahin noch nicht waren. Am Vormittag ging es dann mit vielfältigen Workshops weiter, wie dem Herstellen von Knete, dem Bau eines Tipis im Wald, dem Bemalen von Tassen, Wikingerschach, Tanzen und vielem mehr. Nach einem gesunden Mittagssnack folgten Ausflüge zum Stand-Up-Paddling auf dem Rursee, zu einem Kletter-Parkour, bei dem Geschicklichkeit, Ausdauer und Teamgeist gefragt waren und in den Tierpark Hellenthal, wo eine innige Freundschaft zum Schaf Ludwig und dem Alpaka Herbert entstand. An anderen heißen Sommertagen entbrannten in den Bezugsgruppen Wasserschlachten die wohl besonders auf einer rutschigen Hüpfburg, die wir für einen Tag gemietet hatten, viel Spaß machen. Auch das Abendprogramm brachte immer wieder einen gelungenen Tagesabschluss mit sich. Bei der großen Ferienfreizeit Show sorgte neben einigen Quizzrunden das „moderne Bibel-Theater“ für gute Stimmung, wobei verschiedene Bibelstellen modern nachspielt werden sollten. Dabei kamen sehr lustige Szenen zustande, in denen zum Beispiel Noah die Arche auf die Coronakrise vorbereite und nur eine Alexa, einen Netflixaccount und ein Macbook mitnehmen konnte, oder in denen Moose die 10 Gebote als Kettenbrief auf Instagram postete.
An einem anderen Abend überraschte die Chefküche der Leitungsrunde alle Teilnehmer mit einem phantastischen 3-Gänge-Menü, das von fleißigen Kellnern zum Krimidinner serviert wurde. Die Kinder schlüpften dabei in verschiedene Rollen von Charakteren einer Kriminalgeschichte, um gemeinsam ein Verbrechen aus verschiedenen Blickwinkeln zu lösen.
Der Abschiedsabend am Lagerfeuer mit gegrilltem Baguette und Schoko-Bananen viel natürlich schwer. Wir sind froh, dass wir unsere Reise trotz Corona nicht absagen mussten und nicht nur sagen brauchen, das Beste draus gemacht zu haben, sondern für schöne und noch langanhaltende Erinnerungen gesorgt zu haben. Letztlich fühlte sich die Ferienfreizeit kaum anders an als in den vergangenen Jahren, in denen der Mundschutz noch kein ständiger Begleiter war.

 


Ferienfreizeit 2019

Die erste Sommerferienfreizeit der KjG Rheinbach fand in diesem Jahr statt. Für 39 Teilnehmer*innen im Alter von acht bis vierzehn und 17 Leiter*innen ging es für zehn Tage nach Holland, auf einen kleinen Hof in die Nähe der Kleinstadt Apeldoorn. Mit fast 60 Leuten in eine kleine Ortschaft zu fahren, brachte seine ganz eigenen Herausforderungen mit sich: Es wurden regelmäßig sämtliche Supermärkte im Umkreis leer gekauft, um alle satt zu bekommen. Wer schon mal holländisches Brot gegessen hat versteht, dass unzählig viele Packungen davon am Tag gegessen wurden! Auch der Bus, der die Gruppe das ein oder andere Mal zu unseren Aktivitäten bringen sollte, glich von der Größe dem Rheinbacher Stadthüpfer und war sofort nach Einstieg bis auf den letzten Sitz- und Stehplatz besetzt.

Das sehr idyllisch gelegene Haus hatte einen eigenen großen Garten mit Trampolin und Kletterstange, war von Feldern und Wiesen umgeben und bot damit viel Platz zum Draußensein. Nach zwei anfänglichen Regentagen, an denen man teilweise im Haus gefangen war, konnte das große Areal zum Fuß- und Volleyballspielen und zum Drachensteigen genutzt werden. Heiß und innig wurden die vom Haus zur Verfügung gestellten Kettcars geliebt und in jeder freien Minute lieferten sich die Kinder mindestens ein Rennen um unser Haus.

 


Das Programm fand im und um das Haus statt


 

 

Das Programm fand zum großen Teil ebenfalls im und um das Haus statt. Es wurde am Abend vorher von den Leiter*innen vorbereitet. Am Vormittag wurden verschiedene Workshops angeboten, aktive und ruhige Spiele wie Fußball oder Gesellschaftsspiele. Aber auch kreative Projekte, wie zum Beispiel das Gestalten einer Lagerfahne und die Möglichkeit, eigene T-Shirts mit der Batik-Methode einzufärben, erfreuten sich bei allen Teilnehmer*innen großer Beliebtheit. Zusätzlich war immer eine Gruppe damit beauftragt, bei der Zubereitung des Mittagessens, unter Aufsicht der zuständigen Leiter*innen, zu helfen. Auch sonst wurden die Kinder ermutigt, sich mit verschiedenen Diensten wie Spül- und Tischdienst am Gelingen der Freizeit zu beteiligen.

Am Nachmittag stand häufig eine Aktion mit allen gemeinsam an. Einige Leiter*innen hatten im Vorfeld Programmpunkte, wie eine Olympiade, ein großes Geländespiel oder eine kleine Wanderung mit Schatzsuche vorbereitet. Außerdem standen drei gemeinsame Ausflüge auf dem Programm. In Apeldoorn konnten die Teilnehmer*innen durch die Geschäfte bummeln oder in einem der Parks spielen. Am Mittwoch machten sich alle gemeinsam zu Fuß auf den Weg in den Klettergarten. Auf den verschiedenen Kletterstiegen in zwischen fünf und 25 m Höhe kam wirklich jeder auf seine Kosten. Ein weiterer Höhepunkt war der Ausflug ans Veluwemeer. An einem kleinen Strand wurde fast ein ganzer Tag verbracht, man lag in der Sonne, spielte im Wasser oder machte kleinere Abstecher zum Pommes oder Eis essen in die Stadt. Das Wasser war an diesem heißen Tag angenehm kühl und so flach, dass man 100 m vom Strand entfernt immer noch gut stehen konnte. Dadurch konnten auch die etwas unsicheren Schwimmer sicher im Wasser spielen.

 


Die Abende stellten für sich immer wieder Highlights dar


 

 

Es wurde viel auf den diversen Partys (mit und ohne Schwarzlicht) getanzt. Für den Casinoabend machten sich alle schick und konnten an verschiedenen Tischen Kartenspiele und sogar Poker ausprobieren (ohne Geld, versteht sich!) und selbst gemachte Limonade trinken. Beim Wetten-dass-Abend forderten die Leiter*innen die einzelnen Zimmer zu Wetten heraus und alle machten mit. Wer schafft mehr Liegestützen, wer kann mehr Radschläge machen, wer kann schneller eine Plane umdrehen, wenn alle zu jeder Zeit mit beiden Füßen darauf stehen müssen? All diese Wetten begeisterten die Zuschauer. Alle fieberten kräftig mit und feuerten ihr Team an. Wetteinsätze waren von beiden Seiten kleine Dienste für die Allgemeinheit, z.B. Koffertragen und Tischdienst übernehmen. Die letzte Wette der Leiter*innen „Wetten, dass ihr es nicht schafft in fünf Minuten im Schlafanzug wieder hier unten zu sein“ wurde natürlich von den Teilnehmer*innen gewonnen und sie erspielten sich damit eine weitere Tanzparty für den nächsten Abend. Nach dem Tanzen und Rennen gab es häufig noch einen gemeinsamen ruhigen Tagesabschluss. Doch auf keinen Fall durften Traumreisen fehlen, die die Leiter*innen abends, wenn alle im Bett lagen, jedem Zimmer vorgelesen haben. Und so waren die Nächte meist ruhig, bis alle vom Kettcar-Gesause in den neuen Tag geweckt wurden.


Mehr Informationen und Bilder findet ihr in unserem Blog !

Vortour Holland 2019 Bilder

Am Karsamstag waren wir mit 4 Leitern schonmal in Holland und haben uns bei wunderschönem Wetter das Haus angeschaut. Außerdem sind wir einem nahe gelegenen Ort gewesen, in dem es auch einen Strand gibt, den wir für die Ferienfreizeit schonmal getestet haben.

Insgesamt können wir sagen, dass die Tour unsere Vorfreude noch um einiges gesteigert hat!
Wenn ihr noch dabei sein wollt, könnt ihr euch aktuell immer noch anmelden. 

Ein paar Bilder könnt ihr euch hier schonmal anschauen:

Weitere Infos findet ihr weiter unten auf dieser Seite. Eine Anmeldung ist hier zu finden.


Hamburg 2017

Zwischen Elbe und Elphi

Im Herbst 2017 haben wir zum ersten Mal in unserer noch jungen Geschichte eigene Ferienfreizeit organisiert: In den Herbstferien ging es für eine Woche nach Hamburg. Die 29 Kinder und 15 jugendlichen und erwachsenen Leiter wohnten in einem schönen und gemütlichen Selbstversorgerhaus im Süden der Hansestadt, direkt an der Elbe. Am und um das Haus gab es viel Platz zum gemeinsamen Spielen und Tanzen, für Filmabende, eine Nachtwanderung, frühmorgendliches Laufen oder Fußballspielen, einen Casino-Abend, die „Party des Jahrtausends“ und vieles mehr.

 

An den meisten Tagen fuhren wir außerdem mit Bus und Bahn in die Innenstadt. Dabei konnten wir Hamburg bei einer Stadtrallye und einer Hafenrundfahrt näher erkunden - natürlich auch die neue, aber schon jetzt weltberühmte Elbphilharmonie "Elphi". Außerdem standen interessante Besuche im Wachsfigurenkabinett, im Tropen-Zoo, im Schwimmbad und im Miniaturwunderland auf dem Programm Plan und in kleineren Gruppen gab es noch viel Zeit zur eigenen Gestaltung in Hamburg. So kamen alle Teilnehmer auf ihre Kosten und konnten viel erleben.

 

Wir konnten spannende Tage in einer tollen Gemeinschaft erleben. Viel zu schnell war die Woche vorbei, an die alle gerne noch ein paar Tage drangehängt hätten. 

 

Die Ferienfreizeit war die bisher aufwendigste Aktion, der bestimmt noch weitere Unternehmungen dieser Art folgen werden.