Ferienfreizeit


Ferienfreizeit allgemein

Nachdem schon einige Pfingstlager und andere große Aktionen ein voller Erfolg waren und wir gerne
noch mehr Aktionen anbieten wollten, die uns herausfordern und die uns auch sehr viel Spaß
machen, haben wir uns entschieden, auch Ferienfreizeiten zu organisieren. Die erste Freizeit 2017 hat alle Erwartungen übertroffen und auch die zweite Freizeit 2019 in Holland war ein voller Erfolg
Auf einer Ferienfreizeit sind wir 1-2 Wochen mit den Kindern unterwegs und bieten ein spannendes
und abwechslungsreiches Programm, welches bei jeder Ferienfreizeit unterschiedlich ist. 


Ferienfreizeit 2022

Vom 25.07. - 05.08.2022 findet unsere nächste Ferienfreizeit statt!
Diesmal geht es in ein Hüttendorf direkt an einem See in der Nähe von Lübeck. Auf dem Programm stehen unter anderem ein Ausflug nach Lübeck, ein Tag im Hansa-Park und viel Programm am See oder der Ostsee.

Hier findet ihr die Anmeldung mit weiteren Infos.


Ferienfreizeit 2021

Am 31. Juli ging es los: Frühmorgens fuhren etwa 20 Leiter und 50 Kinder zur Ferienfreizeit nach Dänemark. Mehrere Staus verlängerten die Busfahrt, doch zum Glück hatten wir viele Spiele und andere Beschäftigungsmöglichkeiten. Auch der Abstecher durch den Hamburger Hafen sorgte dafür, dass uns nie langweilig wurde, bis wir nach mehr als 12 Stunden endlich am Haus in der Nähe von Kolding ankamen. 

Auch wenn es schon recht spät war, mussten wir noch die Zimmer beziehen, Haus und Garten erkunden und den Billardtisch ausprobieren. Nach einem kurzen Quizabend war kurz nach 10 Nachtruhe. 

Der zweite Tag begann mit einem gemütlichen Frühstücksbuffet und einem frei gestalteten Vormittag. Wer Lust hatte, konnte eine Tasse für sich gestalten. Am Nachmittag gab es ein lustiges Gummihuhn-Turnier. Danach spielten die Kinder Fußball, Billard oder Gesellschaftsspiele, andere erkundeten weiter den riesigen Garten ums Haus. 

Am dritten Tag gab es verschiedene Workshops wie Yoga, Basteln oder Spikeball. Nachmittags folgte ein großes Geländespiel im nahen Wald, das sehr viel Spaß machte. Der schöne Tag endete mit einer tollen Buntlichtparty. Beim Tanzen durften die berühmten Party Songs der KjG nicht fehlen, etwa der Cupid Shuffle oder der Piratentanz. 

Der vierte Tag begann wieder mit unterschiedlichen Workshops, unter anderem produzierten wir eine KjG-Sonderfolge der „Sendung mit der Maus“. Für den Nachmittag hatten die ältesten Kinder gemeinsam mit einigen Leitern das klassische Chaosspiel vorbereitet. Am Abend gab es ein Lagerfeuer, an dem wieder viel getanzt und gelacht wurde, bevor alle müde in ihre Betten fielen.

Am fünften Tagen haben wir in Kleingruppen eine supertolle Kanutour in dem Fjord direkt vor unserem Haus gemacht und die schöne Gegend einmal vom Wasser aus erkundet. Später haben wir das beliebte Handyspiel „Among us“ etwas abgewandelt mit echten Personen gespielt. Am Abend gab es ein kleines Fußballturnier, bevor der nächste schöne Tag zu Ende ging.

Der darauffolgende Tag begann leider mit einem schnell improvisierten Programm, da das schlechte Wetter einen Besuch des Strands verhinderte. Stattdessen konnten die Kinder aber einen Film im Kinoraum im Keller schauen oder verschiedene Spiele spielen. Am Nachmittag wurde das Wetter zum Glück besser, so dass der Mottotag zum Thema „Wikinger“ nicht ausfallen musste. Die Kinder bauten Wikingerboote, erfanden Wikinger-Namen und sammelten bei unterschiedlichen Stationen „Goldstücke“, die sie hinterher bei einer Wikingerparty gegen Snacks und Getränke austauschen konnten. An diesem Abend fand außerdem die Nachtwanderung durch den Wald neben dem Haus statt. 

Der siebte Tag begann mit einem späten offenen Frühstück und einigen spannenden Workshops. Danach folgte ein großes Highlight der Ferienfreizeit: anstatt eines normalen Mittagessens gab es in verschieden Gruppen ein Krimidinner, das die Leiter selbst vorbereitet hatten. Nachdem der spannende Fall gelöst und das superleckere Drei-Gänge-Menü verzehrt war, gab es ein wenig Freizeit, um das nächste Highlight vorzubereiten: Den Casino-Abend, bei dem sich die Kinder bei verschiedenen Spielen Bons verdienen und diese dann an der Bar gegen Frucht-Cocktails oder Snacks eintauschen konnten. 

Am achten Tag hatten wir ein Geburtstagskind unter uns. Also wurde natürlich gesungen und es gab leckeren Kuchen. Danach durften die ältesten Kinder eine Stafette für die anderen Kinder und auch für eine Leitergruppe vorbereiten. Die Leiter hatten viel Spaß dabei, sich auch mal wie Kinder zu verhalten. Abends gab es noch das große Finale des Fußballturniers, wobei das Gewinnerteam der Kinder gegen ein Leiterteam antreten durfte. Die Kinder haben sich gut geschlagen, dennoch konnten die Leiter am Ende das Spiel für sich entscheiden. 

Am vorletzten Tag ging es für uns in den nahe gelegenen Ort Kolding, wo sich alle im Testzentrum für die Rückreise testen lassen mussten. Danach gab es leckere Pizza und ein Abstecher in den Botanischen Garten. Wieder zurück am Haus war dann Packen angesagt, bevor der legendäre Abschlussabend begann.

Um pünktlich loszufahren, mussten alle am letzten Tag sehr früh aufstehen. Die Zimmer mussten vor der Abfahrt noch gefegt und sauber gemacht werden und dann ging es schon wieder zurück nach Rheinbach. Die Rückfahrt dauerte zum Glück nicht mehr so lange wie die Hinfahrt.

Wir blicken auf eine schöne und ereignisreiche Ferienfreizeit zurück und bedanken uns auch bei der Raiffeisenbank Voreifel für die finanzielle Förderung, die uns ermöglicht hat, eine so coole und ereignisreiche Fahrt zu einem verträglichen Preis anzubieten. 

 


Ferienfreizeit 2020

Nachdem schon das Pfingstlager Corona-bedingt einer teils digitalen Alternative weichen musste, haben wir uns anschließend dafür stark gemacht, die Lockerungen, die sich im Laufe des Sommers ergaben, für die Umsetzung unserer Ferienfreizeit zu nutzen und arbeiteten daher ein ausführliches Corona-Konzept aus. Eigentlich sollte es für 45 Kinder und 14 Leiter*innen über zehn Tage ins Landhaus Hohenfried nach Schleiden in der Eifel gehen, doch dies ließen die Beschränkungen noch nicht zu. Also entschieden wir uns, die große Gruppe zu halbieren und jeweils für 5 Tage 23 Kinder mitzunehmen. Die 23 Mitfahrenden wurden weiter in drei Bezugsgruppen aufgeteilt, die jeweils von zwei Leiter*innen betreut wurden. Innerhalb der Bezugsgruppen durften die Kinder ohne Mundschutz und ohne Einhaltung des Mindestabstands uneingeschränkt spielen. Zur besseren Unterscheidung der Bezugsgruppen erhielten die Kinder bei der Abfahrt aus Rheinbach eine Kopfbedeckung in ihrer Teamfarbe blau, grün oder rot. Im Bus und später auf Fluren und in Treppenhäusern, wo es zur Durchmischung der Bezugsgruppen kommen konnte, galt es dann natürlich wieder, Abstand zu halten und Masken zu tragen. Die Regeln gingen allen schnell in Fleisch und Blut über und wurden zur Freude aller zuverlässig und unproblematisch umgesetzt.
Trotz der organisatorischen Besonderheiten, trübten die Vorgaben die vorherrschende Stimmung keineswegs und so möchten wir von einigen Höhepunkten berichten:
Von Musik geweckt starteten wir jeden Morgen mit einem leckeren Frühstück mit Früchtemüsli, Brot und abwechslungsreichen Aufstrichen in den Tag. Ein sich anschließendes Warm-Up ließ auch alle die wach werden, die es bis dahin noch nicht waren. Am Vormittag ging es dann mit vielfältigen Workshops weiter, wie dem Herstellen von Knete, dem Bau eines Tipis im Wald, dem Bemalen von Tassen, Wikingerschach, Tanzen und vielem mehr. Nach einem gesunden Mittagssnack folgten Ausflüge zum Stand-Up-Paddling auf dem Rursee, zu einem Kletter-Parkour, bei dem Geschicklichkeit, Ausdauer und Teamgeist gefragt waren und in den Tierpark Hellenthal, wo eine innige Freundschaft zum Schaf Ludwig und dem Alpaka Herbert entstand. An anderen heißen Sommertagen entbrannten in den Bezugsgruppen Wasserschlachten die wohl besonders auf einer rutschigen Hüpfburg, die wir für einen Tag gemietet hatten, viel Spaß machen. Auch das Abendprogramm brachte immer wieder einen gelungenen Tagesabschluss mit sich. Bei der großen Ferienfreizeit Show sorgte neben einigen Quizzrunden das „moderne Bibel-Theater“ für gute Stimmung, wobei verschiedene Bibelstellen modern nachspielt werden sollten. Dabei kamen sehr lustige Szenen zustande, in denen zum Beispiel Noah die Arche auf die Coronakrise vorbereite und nur eine Alexa, einen Netflixaccount und ein Macbook mitnehmen konnte, oder in denen Moose die 10 Gebote als Kettenbrief auf Instagram postete.
An einem anderen Abend überraschte die Chefküche der Leitungsrunde alle Teilnehmer mit einem phantastischen 3-Gänge-Menü, das von fleißigen Kellnern zum Krimidinner serviert wurde. Die Kinder schlüpften dabei in verschiedene Rollen von Charakteren einer Kriminalgeschichte, um gemeinsam ein Verbrechen aus verschiedenen Blickwinkeln zu lösen.
Der Abschiedsabend am Lagerfeuer mit gegrilltem Baguette und Schoko-Bananen fiel natürlich schwer. Wir sind froh, dass wir unsere Reise trotz Corona nicht absagen mussten und nicht nur sagen brauchen, das Beste draus gemacht zu haben, sondern für schöne und noch langanhaltende Erinnerungen gesorgt zu haben. Letztlich fühlte sich die Ferienfreizeit kaum anders an als in den vergangenen Jahren, in denen der Mundschutz noch kein ständiger Begleiter war.

 


Ferienfreizeit 2019

Die erste Sommerferienfreizeit der KjG Rheinbach fand in diesem Jahr statt. Für 39 Teilnehmer*innen im Alter von acht bis vierzehn und 17 Leiter*innen ging es für zehn Tage nach Holland, auf einen kleinen Hof in die Nähe der Kleinstadt Apeldoorn. Mit fast 60 Leuten in eine kleine Ortschaft zu fahren, brachte seine ganz eigenen Herausforderungen mit sich: Es wurden regelmäßig sämtliche Supermärkte im Umkreis leer gekauft, um alle satt zu bekommen. Wer schon mal holländisches Brot gegessen hat versteht, dass unzählig viele Packungen davon am Tag gegessen wurden! Auch der Bus, der die Gruppe das ein oder andere Mal zu unseren Aktivitäten bringen sollte, glich von der Größe dem Rheinbacher Stadthüpfer und war sofort nach Einstieg bis auf den letzten Sitz- und Stehplatz besetzt.

Das sehr idyllisch gelegene Haus hatte einen eigenen großen Garten mit Trampolin und Kletterstange, war von Feldern und Wiesen umgeben und bot damit viel Platz zum Draußensein. Nach zwei anfänglichen Regentagen, an denen man teilweise im Haus gefangen war, konnte das große Areal zum Fuß- und Volleyballspielen und zum Drachensteigen genutzt werden. Heiß und innig wurden die vom Haus zur Verfügung gestellten Kettcars geliebt und in jeder freien Minute lieferten sich die Kinder mindestens ein Rennen um unser Haus.

 


Das Programm fand im und um das Haus statt


 

 

Das Programm fand zum großen Teil ebenfalls im und um das Haus statt. Es wurde am Abend vorher von den Leiter*innen vorbereitet. Am Vormittag wurden verschiedene Workshops angeboten, aktive und ruhige Spiele wie Fußball oder Gesellschaftsspiele. Aber auch kreative Projekte, wie zum Beispiel das Gestalten einer Lagerfahne und die Möglichkeit, eigene T-Shirts mit der Batik-Methode einzufärben, erfreuten sich bei allen Teilnehmer*innen großer Beliebtheit. Zusätzlich war immer eine Gruppe damit beauftragt, bei der Zubereitung des Mittagessens, unter Aufsicht der zuständigen Leiter*innen, zu helfen. Auch sonst wurden die Kinder ermutigt, sich mit verschiedenen Diensten wie Spül- und Tischdienst am Gelingen der Freizeit zu beteiligen.

Am Nachmittag stand häufig eine Aktion mit allen gemeinsam an. Einige Leiter*innen hatten im Vorfeld Programmpunkte, wie eine Olympiade, ein großes Geländespiel oder eine kleine Wanderung mit Schatzsuche vorbereitet. Außerdem standen drei gemeinsame Ausflüge auf dem Programm. In Apeldoorn konnten die Teilnehmer*innen durch die Geschäfte bummeln oder in einem der Parks spielen. Am Mittwoch machten sich alle gemeinsam zu Fuß auf den Weg in den Klettergarten. Auf den verschiedenen Kletterstiegen in zwischen fünf und 25 m Höhe kam wirklich jeder auf seine Kosten. Ein weiterer Höhepunkt war der Ausflug ans Veluwemeer. An einem kleinen Strand wurde fast ein ganzer Tag verbracht, man lag in der Sonne, spielte im Wasser oder machte kleinere Abstecher zum Pommes oder Eis essen in die Stadt. Das Wasser war an diesem heißen Tag angenehm kühl und so flach, dass man 100 m vom Strand entfernt immer noch gut stehen konnte. Dadurch konnten auch die etwas unsicheren Schwimmer sicher im Wasser spielen.

 


Die Abende stellten für sich immer wieder Highlights dar


 

 

Es wurde viel auf den diversen Partys (mit und ohne Schwarzlicht) getanzt. Für den Casinoabend machten sich alle schick und konnten an verschiedenen Tischen Kartenspiele und sogar Poker ausprobieren (ohne Geld, versteht sich!) und selbst gemachte Limonade trinken. Beim Wetten-dass-Abend forderten die Leiter*innen die einzelnen Zimmer zu Wetten heraus und alle machten mit. Wer schafft mehr Liegestützen, wer kann mehr Radschläge machen, wer kann schneller eine Plane umdrehen, wenn alle zu jeder Zeit mit beiden Füßen darauf stehen müssen? All diese Wetten begeisterten die Zuschauer. Alle fieberten kräftig mit und feuerten ihr Team an. Wetteinsätze waren von beiden Seiten kleine Dienste für die Allgemeinheit, z.B. Koffertragen und Tischdienst übernehmen. Die letzte Wette der Leiter*innen „Wetten, dass ihr es nicht schafft in fünf Minuten im Schlafanzug wieder hier unten zu sein“ wurde natürlich von den Teilnehmer*innen gewonnen und sie erspielten sich damit eine weitere Tanzparty für den nächsten Abend. Nach dem Tanzen und Rennen gab es häufig noch einen gemeinsamen ruhigen Tagesabschluss. Doch auf keinen Fall durften Traumreisen fehlen, die die Leiter*innen abends, wenn alle im Bett lagen, jedem Zimmer vorgelesen haben. Und so waren die Nächte meist ruhig, bis alle vom Kettcar-Gesause in den neuen Tag geweckt wurden.


Mehr Informationen und Bilder findet ihr in unserem Blog !

Vortour Holland 2019 Bilder

Am Karsamstag waren wir mit 4 Leitern schonmal in Holland und haben uns bei wunderschönem Wetter das Haus angeschaut. Außerdem sind wir einem nahe gelegenen Ort gewesen, in dem es auch einen Strand gibt, den wir für die Ferienfreizeit schonmal getestet haben.

Insgesamt können wir sagen, dass die Tour unsere Vorfreude noch um einiges gesteigert hat!
Wenn ihr noch dabei sein wollt, könnt ihr euch aktuell immer noch anmelden. 

Ein paar Bilder könnt ihr euch hier schonmal anschauen:

Weitere Infos findet ihr weiter unten auf dieser Seite. Eine Anmeldung ist hier zu finden.


Hamburg 2017

Zwischen Elbe und Elphi

Im Herbst 2017 haben wir zum ersten Mal in unserer noch jungen Geschichte eigene Ferienfreizeit organisiert: In den Herbstferien ging es für eine Woche nach Hamburg. Die 29 Kinder und 15 jugendlichen und erwachsenen Leiter wohnten in einem schönen und gemütlichen Selbstversorgerhaus im Süden der Hansestadt, direkt an der Elbe. Am und um das Haus gab es viel Platz zum gemeinsamen Spielen und Tanzen, für Filmabende, eine Nachtwanderung, frühmorgendliches Laufen oder Fußballspielen, einen Casino-Abend, die „Party des Jahrtausends“ und vieles mehr.

 

An den meisten Tagen fuhren wir außerdem mit Bus und Bahn in die Innenstadt. Dabei konnten wir Hamburg bei einer Stadtrallye und einer Hafenrundfahrt näher erkunden - natürlich auch die neue, aber schon jetzt weltberühmte Elbphilharmonie "Elphi". Außerdem standen interessante Besuche im Wachsfigurenkabinett, im Tropen-Zoo, im Schwimmbad und im Miniaturwunderland auf dem Programm Plan und in kleineren Gruppen gab es noch viel Zeit zur eigenen Gestaltung in Hamburg. So kamen alle Teilnehmer auf ihre Kosten und konnten viel erleben.

 

Wir konnten spannende Tage in einer tollen Gemeinschaft erleben. Viel zu schnell war die Woche vorbei, an die alle gerne noch ein paar Tage drangehängt hätten. 

 

Die Ferienfreizeit war die bisher aufwendigste Aktion, der bestimmt noch weitere Unternehmungen dieser Art folgen werden.