Kirmes

Kirmesaktion allgemein

Nach Gründung der KjG Rheinbach haben wir die langjährige Tradition der Kirmesaktion an der Rheinbacher Herbstkirmes übernommen. Jedes Jahr stehen wir mit unserer eigenen Holzbude auf der Pützstraße und veranstalten eine Verlosung von bunten Fußbällen und Sachpreisen. Der gesamte Gewinn der Aktion geht immer an einen guten Zweck mit dem wir bedürftigen Kindern in anderen Ländern helfen. Dabei gibt es auch immer einen persönlichen Bezug eines Mitglieds unserer Leitungsrunde zu den Projekten.


Spendenlauf 2020 - Bericht

In diesem Jahr kam vieles anders als geplant. Das sollte leider auch unsere traditionelle Kirmesaktion, bei der wir jährlich auf der Rheinbacher Herbstkirmes Spenden für den guten Zweck sammeln, betreffen. Doch das sollte uns nicht daran hindern, etwas für den guten Zweck zu tun!

Deshalb fand dieses Jahr als Ersatz für die Kirmesaktion ein Spendenlauf statt. 

Dafür haben wir uns am 19 September am Nachmittag in kleinen Gruppen getroffen und haben vollgas gegeben.

Und das sollte sich lohnen !

3185,51€  sind mit den Einnahmen des Laufes und eines Spendenaufrufes gesammelt worden ! Diese haben wir an die Fundación Arco Iris weitergeleitet, zu der wir durch unsere Leiterin Rafaela einen guten Kontakt haben, da sie dort ein Jahr gearbeitet hat. Mit dem Geld soll unter anderem ein schon länger baufälliges Jungenheim renoviert werden.

Vielen Dank für euren grandiosen Einsatz, ihr seid der Hammer!

Spendenlauf 2020 - Spendenziel

Die Fundacion Arco Iris (FAI) wurde im Jahr 1993 von dem deutschen Pfarrer Josef Neuenhofer gegründet mit der Absicht, Straßenkindern in La Paz, Bolivien, zu helfen. Aus einer Bruchbude schuf er das Mädchenheim „Hogar Ninas Obrajes“ und gab vielen jungen Mädchen ein Zuhause. Heute, 27 Jahre später, betreibt die Fundacion Arco Iris neben dem Mädchenheim noch 14 weitere Projekte, darunter drei weitere Heime, zwei für Jungen und eins für minderjährige Mütter, außerdem Kindergärten und Nachhilfestätten. Weiterhin unterstützt die Stiftung mit ihren verschiedenen Projekten Kinder, die auf der Straße leben und arbeiten, sowie Familien in Not und mehr.

 

Die KjG Rheinbach hat sich dafür entschieden, dieses Jahr erneut den Erlös an dieses Projekt zu spenden, da wir einen persönlichen Kontakt nach La Paz haben und uns sicher sind, dass das Geld dort gut angelegt ist und auch wirklich dort ankommt, wo es ankommen soll, denn eine unserer Leiterinnen (Rafaela) hat im Jahr 2018/19 ihren Freiwilligendienst in La Paz bei der FAI geleistet. In der Zeit durfte sie (ebenso wie Florian bei seinem Besuch dort) die Stiftung und ihre Arbeit näher kennenlernen. Auch nach ihrer Zeit dort stehen sie und die KjG Rheinbach in engem Kontakt mit den Menschen dort. Aus dem Grund liegt uns ein Spendenlauf für die FAI ganz besonders am Herzen.

 

In Zeiten wie diesen sind Spenden für die Kinder und Familien wichtiger denn je. Kindern und Jugendlichen, die auf der Straße leben und arbeiten, fehlt das Geld. Auch das Leben in den Heimen ist schwer unter diesen Bedingungen. Die FAI setzt alles daran, die Kinder, Jugendlichen und Familien bestmöglich zu unterstützen. Sie benötigen Spenden, um das alles leisten zu können. Zudem ist eine Kernsanierung des einen Jungenheims dringend notwendig. Die Bausubstanz des Gebäudes hat sich in den letzten Jahren massiv verschlechtert, die Sanitäranlagen benötigen dringend eine Sanierung. Experten raten zu einem längst überfälligen Neubau des Heims, das zurzeit 80 Jungen ein Zuhause bietet.

 

 

Kirmesaktion 2019 - Ein Dankeschön aus Bolivien

2019 hatten wir von der KjG bei der
Kirmesaktion mehr als 3.000 Euro
gesammelt für ein Waisenheim in El
Alto in Bolivien.
Jetzt hat uns ein Brief aus dem Heim
erreicht, in dem die Ordensfrauen und die Mitarbeiter schildern, wie schwierig die politische Lage zurzeit in Bolivien ist und welche Not die Corona-Pandemie über das Land gebracht hat.
Außerdem haben sie Fotos und Rechnungen geschickt, die uns zeigen, was mit dem Geld alles an wichtiger und sinnvoller Hilfe finanziert wurde. Unter anderem konnten Küche, Herd, Spüle und Arbeitsplatten erneuert und repariert werden, ebenso das Bad und das
Dach. Außerdem konnten sie Badewannen, Küchengeräte, Pfannen und Töpfe erneuern sowie den defekten Computer samt Bildschirm ersetzen.
Zuletzt haben die Schwestern noch ein ganz herzliches Dankeschön geschickt,
das wir gerne an alle weitergeben, die Lose gekauft, Geld gespendet oder am Stand mitgeholfen haben.

Kirmesaktion 2019 - Artikel

Kirmesaktion 2019 - Spendenziel

Was kann ein Baby in einer der ärmsten Städte der Welt  vom Leben erwarten, wenn es nicht einmal Eltern hat, die es mit dem Nötigsten versorgen? Normalerweise ein kurzes und verwahrlostes Leben, wenn es nicht das große Glück hat, dass jemand anders sich kümmert. Im letzten Jahr konnte ich in El Alto Ordensschwestern kennenlernen, die ein solches großes Glück für einige bolivianische Kinder sind.

El Alto ist die zweitgrößte Stadt Boliviens und von Armut und Kriminalität geprägt. Bei meinem Besuch war ich schockiert von den Lebenssituationen vieler Menschen dort. Umso beeindruckender war der Besuch im Waisenheim „Hogar Virgen de la Esperanza“ mitten in El Alto. Im Dezember 2018 waren dort acht Kinder im Alter von 0 bis 5 Jahren zu Hause.

Die meisten Kinder hatten in ihrem kurzen Leben, bevor sie in das Heim kamen, bereits viel Elend erlebt. Durch die liebevolle Pflege und Fürsorge der Heimleiterinnen und weiterer Mitarbeiter können die Kinder behütet und geschützt aufwachsen. Die meisten waren bei meinem Besuch sehr fröhlich, gesund und glücklich. Sobald die Kinder nach der Aufnahme wieder gesund und fit sind, können sie durch eine Adoption neue Eltern finden oder sie werden im Alter von sechs Jahren in anderen Heimen für ältere Kinder untergebracht.

Die Leistung der Schwestern in diesem Heim hat mich umso mehr beeindruckt, da das Heim derzeit durch keine Hilfsorganisation unterstützt wird. In den letzten Jahren wurde ein aufwändiger Zertifizierungsprozess durchlaufen mit einer Aufstockung des Personals und vielen organisatorischen Hürden. Trotzdem lebt das Heim nahezu ausschließlich von privaten Sach- und Geldspenden. Fast die gesamte Einrichtung besteht aus Spenden, die sehr vorbildlich gepflegt und genutzt werden.

Mit der Spende der KjG Rheinbach von 3.500 Euro aus der Kirmesaktion 2017 (inklusive Aufstockung durch den Sachausschuss Mission-Entwicklung-Frieden) werden derzeit das gesamte Dach und ein paar Tore des Heims repariert bzw. erneuert. Dies war dringend notwendig war, denn in El Alto ist es auf fast 4.000 Metern Höhe oft sehr kalt und verregnet, und die alten Dächer halten weder die bittere Kälte noch den starken Regen ab, was natürlich für die Gesundheit so kleiner Kinder nicht sehr gut ist.

Über den Verbleib unserer Spende werden wir regelmäßig auf dem Laufenden gehalten. Vor einem Monat war meine Schwester Rafaela im Rahmen ihres FSJ (Freiwilliges Soziales Jahr) auch in dem Waisenheim zu Gast und konnte neben den fröhlichen Kindern auch die gerade begonnenen Arbeiten am Dach begutachten.

Kirmesaktion 2018 - Spendenziel

Fundación Arco Iris - „Hilfswerk Regenbogen“

 

2018 haben wir nach Aufstockung des Sachausschuss Mission-Entwicklung-Frieden knapp 3800 Euro an Arco Iris überwiesen. Arco Iris ist eine Organisation in Bolivien, ein Hilfswerk, das sich für Kinder und Jugendliche auf der Straße, von der Straße sowie vermehrt für weitere soziale Projekte, wie Kindergarten, Kindertagesstätte und Schulbildung einsetzt. Das Einsatzgebiet liegt vornehmlich in der bolivianischen Millionenstadt La Paz in rund 3600 Meter Höhe.

Zur Zeit ist Rafaela, eine Leiterin der KjG Rheinbach, im Rahmen eines Freiwilligen Sozialen Jahres vor Ort in La Paz für "Arco Iris" tätig und kann uns somit aus erster Hand berichten, was mit den Spenden erreicht wird. Auch Rafaelas Bruder Florian konnte bei einem Besuch in La Paz einige Projekte von Arco Iris besuchen.

 

Kirmesaktion 2018 - Zeitungsartikel

Rekordergebnis für den sozialen Zweck

Ein Duft von gebrannten Mandeln, Liebesäpfeln, Crêpes und Waffeln breitet sich über den belebten Wall aus. Das Hupen und die laute Musik der Attraktionen verkünden, dass die Fahrgeschäfte der Rheinbacher Herbstkirmes wieder im vollen Gange sind. Groß und Klein schlendert bei guter Laune über den Platz und trägt dabei bereits den ein oder anderen Gewinn unter dem Arm. Nicht selten fällt der Blick des Besuchers auf die bunten Plastikbälle, die es, wie in jedem Jahr, an dem Stand der KjG-Rheinbach zu gewinnen gibt.
Für uns, die Katholische junge Gemeinde, hat eine besondere Aktion, wie sie bereits in Rheinbach Tradition ist, begonnen. Die Vorbereitungen im Organisationsteam und in unseren Gruppenstunden laufen aber selbstverständlich schon weit vorher an. Die ToDo-Liste ist lang – es  werden Lose gebastelt, Plakate gestaltet,  Tombolapreise in Rheinbacher Geschäften gesammelt und vieles mehr organisiert, bevor der Aufbau des Kirmesstandes beginnt und die Kirmestage spürbar näher rücken. Fünf Tage lang verkaufen fleißige Kinder und ihre Jugendleiter Ball- und Sachpreislose an Kirmesbesucher auf der Pützstraße. Mit jedem verkauften Los wird das Hilfswerk Arco Iris unterstützt, das in der Bolivianischen Stadt La Paz Stück für Stück positive Veränderungen hervorbringt. An einem der ärmsten Orte Südamerikas leitet der Verein den Bau und das Betreiben von Schulen, Heimen, Kindergärten, Krankenhäusern und Werkstätten, damit den Heim- und Straßenkindern, die sonst nur durch Arbeiten, Betteln und Stehlen überleben können, vor Ort Bildung, Verpflegung und ein Zuhause geboten werden können.
„Aus einem aktuellen sowie persönlichen Anlass liegt uns der Erfolg der Sammelaktion besonders am Herzen“, erläutert Tobias Bohl, ein Jugendleiter der KjG. „Meine Schwester Rafaela verbringt im Augenblick ein Jahr in La Paz, wo sie selbst in einer der Schulen, die wir unterstützen, tätig ist.“
Jeder glückliche Gewinner kann nicht nur mit einem bunten Fußball oder einem Preis unserer Tombolaverlosung nach Hause gehen, er hat auch gleichzeitig diesen guten Zweck unterstützt. Stolz sind wir in diesem Jahr, dank der Besucher der Rheinbacher Herbstkirmes 2018, einen Erlös von über 3500 Euro bekannt geben zu können.


Kirmesaktion 2017 - Spendenziel

Hogar Virgen de la Esperanza

 

Bei der Kirmesaktion 2017 haben wir mehr als 3000 Euro Gewinn gemacht, die der MEF auf 3500 Euro aufgestockt hat. Diese haben wir an das Hogar Virgen de la Esperanza gespendet. Dies ist ein Waisenheim in El Alto, quasi das Armenviertel von La Paz in Bolivien. Die Waisenkinder sind 0 bis 5 Jahre alt und kommen meist durch dramatische Ereignisse und in schlechtem Zustand in das Heim. Sie sollen später in Familien untergebracht werden, oft per Adaption.
2018 hat unser KjG-Leiter Florian das Heim besucht und konnte die Schwestern kennenlernen, die das Heim mit sehr viel Hingabe führen. Mit unserer Spende wird das Dach des gesamten Heims repariert, da es einige Löcher gab.


Kirmesaktion 2016 - Zeitungsartikel

KjG Rheinbach unterstützt Schule für Straßenkinder mit 3000 €

 

Vielen Besuchern der Rheinbacher Herbstkirmes ist sie wohl bekannt: die Losbude der KjG Rheinbach. Seit über 30 Jahren betreiben bereits die verschiedensten Jugendgruppen Rheinbachs diesen Stand, mit dessen Erlös im Laufe der Jahre verschiedene Hilfsprojekte unterstützt wurden. So verkauften unter anderem in den 70er Jahren die Pfadfinder St. Georg „Erdnüsse für Bolivien“ oder die Messdiener St. Martin sammelten für die Kinderstation eines brasilianischen Krankenhauses.

 

Seit 2015 wird die Kirmesaktion von der Katholischen jungen Gemeinde (KjG) Rheinbach veranstaltet. Mit einer Tombola und einer Ballverlosung unterstützen die Jugendlichen nun eine Schule für Straßenkinder in Cali (Kolumbien), welche von der Hilfsorganisation „Schüle fürs Leben“ geführt wird. Dieses Projekt ist in einem Bereich der Millionenstadt angesiedelt, der einen sehr niedrigen Lebensstandard aufweist. Die dort lebenden Kinder wachsen in der Regel auf der Straße auf, wo sie für ihre Familien, die häufig aus Mutter, (Stief-)Geschwistern und wechselnden Lebenspartnern bestehen, Geld verdienen müssen. An dieses gelangen sie durch Drogenhandel, Prostitution und Diebstahl. Die Familien leben durchschnittlich mit 3,28 Personen in einem Raum, in dem sie vor mangelnder Hygiene und die Kinder selbst vor den sexuellen Tätigkeiten der Eltern nicht geschützt sind. Kindesschwangerschaften und Drogenkonsum sind an der Tagesordnung. Die Schule für Straßenkinder hat es sich zur Aufgabe gemacht, diesen Kindern zwischen fünf und fünfzehn Jahren neben einer schulischen Ausbildung auch eine pädagogische Grundlage für eine Persönlichkeitsentwicklung, einschließlich der Vermittlung von Zuverlässigkeit, Würde, Sicherheit und neuen Vorbildern, zu geben.

 

Die KjG Rheinbach ist stolz darauf, dieses Projekt von „Schule fürs Leben“ mit einem Erlös von 3000 € fördern zu können.  Diese Summe ist durch die Herbstkirmes 2016 und die zusätzliche Bezuschussung des Sachausschusses „Mission-Entwicklung-Frieden“ der katholischen Kirchengemeinde St. Martin Rheinbach zustande gekommen. Der Verband bedankt sich bei den Rheinbacher Geschäftsinhabern, welche die Losbudenaktion durch das Stiften von Sachpreisen mit ermöglichen, und freut sich darauf, die Kirmesbesucher auch wieder auf der kommenden Herbstkirmes an ihrer Bude begrüßen zu können.