Pfingstlager allgemein

Jedes Jahr ist eines unserer Highlights das Pfingstlager. Am Freitag vor Pfingsten fahren wir zu einem großen Campingplatz in der Umgebung und verbringen hier vier ereignisreiche Tage. In dieser Zeit veranstalten wir eine Lagerolypiade, eine Stafette, eine Nachtwanderung, verschiedenste Spiele, sitzen gemeinsam am Lagerfeuer und vieles mehr. Weiter unten findet ihr Informationen zum nächsten Pfingstlager und Rückblicke auf die letzten Jahre.


Pfingstlager 2019

Abenteuer in Lummerland

Vom 07. Juni bis zum 10. Juni war es wieder soweit. Das legendäre Pfingstlager der KjG Rheinbach stand an, ganz unter dem Motto „Jim Knopf – Abenteuer in Lummerland“. Und so machten sich rund 100 Teilnehmer*innen zu einer Reise nach Lummerland auf. Nachdem der Vortrupp, bestehend aus einer Abordnung der Leiter*innen, bereits ab Donnerstag den Zeltplatz in Schloßthal vorbereitet hatte, machten sich die Kinder mit den restlichen Leiter*innen am Freitagnachmittag auf den Weg.

Nach dem Beziehen der Zelte und dem Hereinbrechen der Nacht gab es auch schon den ersten Programmpunkt. So mussten die Kinder in der Dunkelheit die Schrecken der Wilden 13 überstehen.

 

Der Samstag stand mit der Stafette unter dem Motto der großen Reise von Jim Knopf und Lukas dem Lokomotivführer. Auf einer langen, aber schönen Wanderung mussten sich die Kinder, die in mehrere Gruppen eingeteilt waren, ähnlich wie die beiden Helden der Geschichte vielen Aufgaben und Herausforderungen stellen. Diese meisterten sie natürlich mit Bravour. Nachdem es alle Gruppen wieder heil zur Insel zurückgeschafft hatten, ließen wir den Tag beim Singen am Lagerfeuer ausklingen.

Am Sonntag war es dann Zeit für die große Inselolympiade. Von König Alfons dem Viertelvorzwölften höchstpersönlich ins Leben gerufen und eröffnet, traten hier die gleichen Teams wie vom Vortag in acht unterschiedlichen Disziplinen gegeneinander an. Nachdem die Gruppen eindrucksvoll ihre Teamfähigkeit unter Beweis gestellt hatten, ging es am Nachmittag mit dem inoffiziellen Highlight eines jeden Lagers weiter: das Fußballturnier zwischen Kindern und Leiter*innen. Während des Fußballspiels gab es für alle, die nicht mitspielen wollten, die Möglichkeit, etwas zu basteln.

Den Abschluss des Tages bildete der sehr schöne Pfingstgottesdienst, der von Kaplan Thibault gehalten wurde.

 

 

Montags morgens folgte noch das Geländespiel und dann war es leider auch schon Zeit, die Koffer zu packen. Die Leiter*innen begannen die ersten Zelte abzubauen, es wurde Zeit, die Reise nach Hause anzutreten. Nach diesen schönen und erlebnisreichen Tagen fiel der Abschied natürlich schwer, aber „Nach dem Pfingstlager ist vor dem Pfingstlager“ und so können sich die Teilnehmer*innen schon auf das nächste Lager freuen. 


Pfingstlager 2018

Eine Reise ins Märchenland – die stand für knapp 100 Mädchen und Jungen beim Pfingstlager der KjG Rheinbach auf dem Programm. Nachdem die Vorhut schon am Donnerstag den Märchenwald in der Eifel in einen Zeltplatz verzaubert hatte, machten sich die restlichen Kinder und Jugendlichen am Freitagnachmittag mit Bussen auf den Weg.

 

Nach dem Bezug der Märchenschlösser stand am ersten Abend die Suche nach Rotkäppchen und der Großmutter auf dem Spiel. Im dunklen Wald gab es dabei viele Überraschungen und die ein oder andere gruselige Begegnung zu überstehen.

 

Am nächsten Tag stand die Stafette an: neun Gruppen konnten bei einer langen und schönen Wanderung jeder Menge Märchenfiguren begegnen und mussten viele Herausforderungen meistern. Nach etwas Erholung galt es am Abend, am Lagerfeuer das Rumpelstilzchen zu vertreiben,

bevor danach fröhliche Gesänge im Märchenwald erklangen und die ein oder andere bei der Stafette einstudierte Zauberei zu bewundern war.

 

Der Sonntagvormittag stand im Zeichen der Lagerolympiade, bei der die Gruppen ihre Teamfähigkeit unter Beweis stellten und viel Spaß hatten beim Bewältigen verschiedener Aufgaben. Der Nachmittag begann mit einem schönen Pfingstgottesdienst, anschließend haben die Kinder beim Schmugglerspiel mit vielen Tricks und cleveren Strategien große Schätze angehäuft bis sie das einzige Mal während des Lagers von schlechtem Wetter überrascht wurden.

 

Am Montag wurden zuerst die Märchenschlösser in einfache Zelte zurückverwandelt, geräumt und abgebaut. Dann folgte noch das traditionelle Fußballspiel der Kinder gegen die leitenden Jugendlichen und Erwachsenen – natürlich mit lautem Jubel und wilden Anfeuerungen.

Zu guter Letzt konnten die Mädchen und Jungen märchenhafte Windlichter gestalten und das während der gesamten Zeit angefertigte Märchenbuch fertigstellen.

 

Danach stand schon der Abschied vom Märchenwald an - nach wirklich zauberhaften und erlebnisreichen Tagen. Gut zu wissen, dass der Platz für das nächste Jahr schon gebucht ist – so dass die Vorfreude sofort beginnen kann – denn „Nach dem Pfingstlager ist vor dem Pfingstlager“. 


Pfingstlager 2017 - Weltreise

Mit KjG-Airways in vier Tagen um die Welt

 

„Liebe Fluggäste, wir begrüßen Sie an Bord Ihres KjG-Airways-Fluges nach Schloßthal. Unsere Flugzeit ist mit knapp 60 Minuten vorausberechnet und ich darf Sie bitten, Ihren Sitzgurt nun zu schließen und festzuziehen. Wir wünschen Ihnen eine spannende Weltreise“, schallt die Ansage einer Flugbegleiterin durch die Lautsprecher. An Bord befinden sich 48 Reiseteilnehmer im Alter von 7-14 Jahren und ihre jugendlichen Reisebegleiter, die über das Pfingstwochenende noch viele verschiedene Länder gemeinsam bereisen werden. Kurze Zeit später ist die Maschine bereits auf dem Jugendzeltplatz Dollendorf/Schloßthal gelandet, wo die Katholische junge Gemeinde (KjG) Rheinbach ihr Pfingstzeltlager aufgeschlagen hat. Die Reiseleiterin verkündet, dass man sich wegen einer Notlandung immer noch in Deutschland befinde und zeigt dabei auf die entsprechende Flagge, die über dem Lager gehisst ist. Zum Abendbrot hat die Bordmannschaft entsprechend für Leberkäse und Kaiserschmarren gesorgt. Danach wird die wilde Umgebung in einer Nachtwanderung erkundet. Hier gilt es Nerven zu bewahren, denn unterwegs lauern viele Gefahren, wie riesige Spinnen oder gruselige Monster.

Da das Flugzeug am Samstagmorgen immer noch technische Mängel aufweist, muss die Reise wohl oder übel zu Fuß fortgesetzt werden. Die Kinder machen sich in acht Gruppen auf den Weg, um die Stafette, eine Tageswanderung mit spielerischen Herausforderungen, zu meistern. Diese stellt sie in verschiedenen Ländern (Stationen) vor scheinbar unüberwindbare Aufgaben. So müssen sie gegen Norwegens erfahrene Ureinwohner Köpfchen im Wikingerschach oder gegen die Engländer ihre Kräfte im Teebeutel-Weitwurf beweisen. Aber auch künstlerische Fähigkeiten sind beim Malen einer eigenen Lagerfahne gefragt, die am Abend gemeinsam mit der Flagge der USA über dem Lager weht. Dazu liegt der Geruch von einem herzhaften Barbecue in der Luft. Am Lagerfeuer sind alle Gruppen dazu aufgerufen, das Lied zu präsentieren, welches sie während der Wanderung gedichtet haben. Hierbei ist wichtig, dass der Text verschiedene vorgegebene Wörter enthält. Denn dafür gibt es wertvolle Punkte, die die Mannschaften während der Stafette und der Lagerolympiade sammeln können. Schließlich darf auf einer echten Weltreise ein Besuch bei den Olympischen Spielen nicht fehlen.

Am Sonntag machen sich also alle auf, um diese in China zu erleben. Auf beeindruckende Art präsentieren auch hier alle Kinder ihr Potenzial zum Leistungssportler und das gleich in den verschiedensten Disziplinen. Gemeinsam mit ihren Leitern, die sich an diesem Vormittag als leidenschaftliche Trainer und Motivationsgeber zeigen, triumphieren die Teilnehmer u.a. beim „Stifte Kacken“, „Kekse Pfeifen“ oder dem legendären „Alkohol-Ersatz-Spiel“, das trotz alkoholfreien Verlaufs für ordentliche Gleichgewichtsprobleme sorgt.

Dieser überaus erfolgreiche Tag wird am Nachmittag mit einem Gottesdienst, welcher unter freiem Himmel stattfindet, fortgesetzt.

Sportlich soll es für die Reisenden auch am Abend weitergehen. Sie haben nämlich über das gesamte Zeltlager hinweg in einem Turnier die beste Fußballmannschaft auserkoren, um am heutigen Tag den Weltmeister Deutschland zu besiegen. In einem heiß umkämpften Spiel müssen sich nach 60 Minuten die Kinder (USA) jedoch gegen die Leiter (Deutschland) 4:7 geschlagen geben.

Der letzte Teil des Abenteuers führt die Gruppe nach Italien. Nachdem der Schlafsack zusammengerollt und alle Zelte gereinigt sind, steht heute noch ein gemeinsames Geländespiel an. Auch hier gilt es noch einmal Geschicklichkeit zu beweisen. Die Kinder müssen sich möglichst leise durch das krachende Unterholz schlagen, um an Nummern zu gelangen, die auf dem Rücken der Gegenmannschaft angebracht sind. Im Anschluss spendiert der Gastgeber noch eine große Portion Spaghetti, bevor die Reisemaschine wieder nach Rheinbach abhebt.